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On the routes of the whales

Erste Schritte

Dezember 2021

Seit Heute sind wir stolze Besitzer eines Bauplatzes und einer Werkhalle für die nächsten 2 Jahre um das Schiff entsprechend auf die Reise vorzubereiten. Damit das Boot dahin kommt, muss es auf einen Tieflader gekrant werden. Einen entsprechenden Kran gibt es aber in Eckerförde nicht, da alle Kranalagen nicht für ein Boot dieses Gewichtes ausgelegt sind. Deshalb muss die Maschine laufen, damit wir das Boot nach Kiel überführen können. Das werde ich in den nächsten Wochen bewerkstelligen. Die Yacht hat einen eigenen Maschinenraum und als Antriebsdiesel einen 4 Zylinder Peugot-Diesel. Das Öl sieht gut aus, die Welle lässt sich drehen aber er braucht, nach der langen Standzeit erstmal ein Wartung. Zudem muss in dem Maschinenraum auch einiges repariert werden. Und auch Rost muss beseitigt werden. Hier kann ich nicht wie an den anderen Stellen im Boot mit Schlacke strahlen – sondern hier muss ich mit einem Nagler und Fächerschleifern dem Rost auf die Pelle rücken.

Steht das Boot dann an Land, wird es Innen komplett entkernt. Dann werde ich das Schiff von Innen einmal komplett mit 2. Granulat-Asche strahlen. Das verdichtet die Oberfläche des Stahls und zudem ist dann alles Rostfrei. Anschließend wird mit Airless der gesamte Innraum mit Epifanes Epoxyprimer 1 * grundiert- dann mit Epifanes HB Coat 3 * abgesiegelt und mit Epifanes DD-Lack in 2 Durchgängen lackiert. Damit ist der Stahl dann für die nächsten Jahre innen entsprechend geschützt. In den Bilgenbereichen wird anstelle des DD-Purlacks eine von Epifanes hergestellte Bilgenfarbe verwendet. Sie schützt nocheinmal besser vor stehendem Wasser und auch vor Ölen und Diesel die sich leider immer mal wieder in die Bilgen verirren können.

Hätte man beim Bau des Schiffes schon damals einen solchen Farbauftrag gemacht, dann wäre jetzt fast nichts an Rost vorhanden. Nach dem Strahlen kann auch vernünftig beurteilt werden, wo am Stahl nachgearbeitet werden muss. Das wird aber erst nach der Epoxygrundierung gemacht. Ganz wichtig ist, dass unmittelbar nach dem Strahlen der Stahl versiegelt werden muss, damit sich kein Flugrost bildet.

Dieser Farbauftrag kann dann auch ohne Probleme jede Art an Isolation tragen. Zuerst allerdings werden alle notwendigen Leitungen für Wasser, Gas, Abwasser gelegt. Hinzu kommen noch Lehrrohre für die gesamte Elektrik und auch die Leitungen werden entsprechend verlegt. Das läßt dann einen richtigen Kabelbaum zu. Danach wird isoliert und erst dann wird ausgebaut.